Zahlen & Fakten

Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands Industrieland Nummer 1. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Industrie in Nordrhein-Westfalen vor.

9309

Arbeitsplätze in der Industrie Steine und Erden

Im Jahr 2020 waren 9.309 Arbeitnehmer in der nordrhein-westfälischen Industrie für Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden beschäftigt.

(Quelle: IT.NRW)

97080

Arbeitsplätze in der chemischen Industrie

Im Jahr 2020 waren 97.080 Beschäftige in der chemischen Industrie Nordrhein-Westfalens tätig.

(Quelle: IT.NRW)

10559

Mehr als 10.500 Industriebetriebe in NRW

2020 waren in Nordrhein-Westfalen 10.559 Industriebetriebe ansässig. Dazu gehören die Branchen Maschinenbau, chemische, Metall-, Nahrungs- und Futtermittellindustrie sowie Kraftwagen und -teile, Metallerzeugnisse, elektrische Ausrüstung, Gummi- und Kunststoffwaren, Glas, Glaswaren, Keramik und die Papierindustrie.

(Quelle: IT.NRW)

1230000

NRW-Industrie beschäftigt über 1,2 Millionen Menschen

In Nordrhein-Westfalen arbeiteten 2020 rund 1.230.000 Frauen und Männer im verarbeitenden Gewerbe – das sind knapp ein Sechstel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in unserem Bundesland. Damit ist die Industrie der größte Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen.

(Quelle: IT.NRW)

446139

Arbeitsplätze in der energieintensiven Industrie

Insgesamt 446.139 Beschäftigte verzeichnete die energieintensive Industrie in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2020.

(Quelle: Berechnung auf Grundlage von Zahlen von IT.NRW)

20

Mehr als 20 Millionen Tonnen­ CO2 und mehr durch Stahlrecycling vermieden

Mehr als 20 Mio. t.­ CO2 werden in Deutschland jährlich durch Stahlrecycling vermieden. Das ist so viel, wie Berlin in einem Jahr freisetzt.

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

95

Prozent der bei der Produktion von Roheisen und Stahl entstehenden Eisenhüttenschlacken werden zu Qualitätsprodukten verarbeitet

95 Prozent der Eisenhüttenschlacken, die bei der Produktion von Roheisen und Stahl entstehen, werden nach aufwendigen Herstellungsverfahren zu Qualitätsprodukten wie Zement, Beton, Asphalt und Dünger verarbeitet.

(Quelle: FEHS – Institut für Baustoffforschung)

130000

neue Arbeitsplätze in NRW dank Wasserstoff

Bis zu 130.000 neue Arbeitsplätze können in NRW bis 2030 durch den Einsatz von Wasserstoff entstehen.

(Quelle: Wasserstoffstudie NRW)

800

Mehr als 800 Terawattstunden Wasserstoffbedarf im Jahr 2050

Im Jahr 2050 könnte der Wasserstoffbedarf in Deutschland laut Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme bei 800 Terawattstunden und darüber liegen. Das entspricht weit mehr als dem Gesamtstromverbrauch aller deutschen Haushalte. Neben dem Bedarf für die klimagerechte Gestaltung der Industrie werden wir auch im Alltag, z. B. im Bereich Verkehr und Mobilität, eine steigende Wasserstoffnachfrage haben.

(Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme)

4

Handlungsfelder im Industriesektor

Der Klimaschutzplan NRW sieht für das produzierende Gewerbe/Industrie vier Handlungsfelder zur Erreichung der Klimaschutzziele vor: Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, Energieträgerwechsel, Reduktion prozessbedingter Emissionen, klimaverträgliche Gestaltung des Produktportfolios.

(Quelle: Klimaschutzplan NRW)

279227

Arbeitsplätze in der Metallindustrie

Die nordrhein-westfälische Industrie für Metalle und Metallerzeugnisse verzeichnete im Jahr 2020 zusammen 279.227 Arbeitsplätze.

(Quelle: Berechnung auf Grundlage von Zahlen von IT.NRW)

33289

Arbeitsplätze in der Glasindustrie

Insgesamt 33.289 Arbeitsplätze kamen im Jahr 2020 der NRW-Industrie für Glas, Glaswaren und Keramik zu.

(Quelle: IT.NRW)

27234

Arbeitsplätze in der Papierindustrie

2020 beschäftigte die Papierindustrie Nordrhein-Westfalens 27.234 Arbeitnehmer.

(Quelle: IT.NRW)

50

Fast 50 % des Strombedarfs in der Stahlindustrie nachhaltig gedeckt

Fast die Hälfte ihres gesamten Strombedarfs deckt die Stahlindustrie nachhaltig mit eigenerzeugtem Strom.

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

203

Millionen Tonnen­ CO2 durch Einsatz von Hüttensand als Zementbestandteil vermieden

Allein in Deutschland konnten zwischen 1949 und 2018 203 Millionen Tonnen­ CO2 durch den Einsatz von Hüttensand als Zementbestandteil vermieden werden – das ist mehr, als die zehn emissionsstärksten Kohlekraftwerke Deutschlands pro Jahr ausstoßen.

(Quelle: FEHS – Institut für Baustoffforschung)

40000000

NRW-Industrie spart 40 Millionen Tonnen­ CO2e* ein

Seit 1990 hat der nordrhein-westfälische Industriesektor die jährlichen CO2e-Emissionen bereits um rund 40 Millionen Tonnen reduziert – von 94,3 Millionen Tonnen im Jahr 1990 auf 54,7 Millionen Tonnen im Jahr 2017. Das entspricht einer Reduzierung von über 42 Prozent.

(Quelle: Treibhausgasemissionsinventar; LANUV)
*CO2-Äquivalente (CO2e) sind eine Masseinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung der unterschiedlichen Treibhausgase

5

Die energieintensive Industrie besteht aus fünf Branchen

Ein großer Teil der CO2-Emissionen der Industrie sind auf die energieintensiven Bereiche zurückzuführen. Dazu gehören neben der chemischen Industrie, die Papier- und Glasindustrie ebenso wie die Bereiche Steine und Erden sowie Stahl und NE-Metalle.

(Quelle: MWIDE)

8

Handlungsfelder der Energiewirtschaft

Für die Energiewirtschaft wurden mit dem Klimaschutzplan NRW acht Handlungsfelder zur Erreichung der Klimaschutzziele definiert: Ausbau der Erneuerbaren Energien, abgestimmter Ausbau bzw. Verdichtung der Fern- und Nahwärme sowie der Objektversorgung, Ausbau der industriellen und kooperativen Kraft-Wärme-Kopplung, Modernisierung des Kraftwerksparks, Systemvoraussetzungen schaffen (Speicher und Netze), Versorgungssicherheit, Systemdienstleistungen und Netz- und Speichermanagement durch virtuelle Kraftwerke ermöglichen, Forschung und Entwicklung im Bereich Klimaschutz, virtuelle Grundlastfähigkeit.

(Quelle: Klimaschutzplan NRW)

2

weitere Arbeitsplätze sichert jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion

Jeder Arbeitsplatz in der energieintensiven Grundstoffproduktion sichert etwa zwei weitere Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen und im Dienstleistungssektor, denn er liefert wichtiges Ausgangsmaterial für die nachfolgenden Wertschöpfungsstufen.

(Quelle: Energieversorgungsstrategie NRW)