18.03.2019 | Brüssel

Grundstoffindustrien ohne fossile Brennstoffe: Technologiepfade und politische Erfordernisse für den erfolgreichen Umstieg

Eine gemeinsame Veranstaltung der EASME, der Initiative IN4climate.NRW und des REINVENT-Projekts

Ziel dieser Veranstaltung war es, nicht nur auf einzelne Sektoren einzugehen, sondern die gemeinsame Weiterentwicklung unter anderem der Stahl- und Kunststoffindustrie auszuloten sowie die neuen Wechselbeziehungen, die sich beim Umstieg auf eine CO2-freie, geschlossene Kohlenstoffkreislaufwirtschaft ergeben können, zu betrachten. Ausgehend vom heutigen Verständnis von Technologien, Systemen und Institutionen sollen zukünftige Interaktionen zwischen den Sektoren erkundet, Wissenslücken identifiziert und die möglichen Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und künftige Forschung bewertet werden.

Im Rahmen der Veranstaltung trafen nationalen und regionalen Initiativen zur Dekarbonisierung energieintensiver Industriezweige zusammen.In diversen Sektoren, darunter der Stahl-, Kunststoff-, Papier- und Zementindustrie, bilden sich derzeit Technologiepfade und Roadmaps heraus. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rolle der Elektrifizierung, die Kreislaufführung von Kohlenstoff und Nutzung von biogenem Kohlenstoff, CCS und neue Wechselbeziehungen zwischen den Sektoren. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme des derzeitigen Wissensstands zu künftigen Optionen und Strategien bildeten bei dieser Veranstaltung die Auswirkungen auf die künftige Politikgestaltung, die Forschung und die Gesellschaft die zentralen Aspekte.

Alle Präsentationen zum nachlesen finden Sie hier zum Download.