Circular Economy – geschlossene Stoffkreisläufe

Die Transformation hin zur klimaneutralen Industrie erfordert die Umgestaltung des Wirtschaftens, das heute noch überwiegend linear abläuft. Einen effektiven Lösungsansatz bietet dabei eine ressourceneffiziente und nachhaltige Kreislaufwirtschaft (Circular Economy), die ein hohes Potenzial für die Einsparung von Ressourcen und Treibhausgasemissionen birgt.

Die Produktion und der Verbrauch von Grundstoffen und Produkten sind für einen bedeutenden Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. In diesem Zusammenhang ist die Umsetzung einer Circular Economy mitentscheidend für ein nachhaltigeres klimaneutrales Wirtschaften. Das Konzept sieht vor, Produkte, Werkstoffe, Energien, Ressourcen, aber auch Abfälle und Reststoffe so lange wie möglich weiterzunutzen, wiederzuverwenden und/oder zu recyceln. Dem gegenüber werden beim linearen Wirtschaften endliche Rohstoffe nur einmalig gebraucht, was dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und einer klimaneutralen Zukunft entgegensteht. Mithilfe der Circular Economy werden Ressourcen geschont und Treibhausgasemissionen reduziert. Ein weiterer positiver Aspekt in Verbindung mit der Verlängerung der Lebenszyklen von Produkten ist die gleichzeitig verlängerte Speicherung des vor allem in Kunststoffprodukten gebundenen Kohlenstoffs, der andernfalls wieder in die Atmosphäre entweichen würde.

Die Circular Economy gehört zu den aktuellen Schwerpunktthemen von IN4climate.NRW. Hier erfahren Sie in Kürze mehr zu diesen und weiteren Inhalten:

  • Schließung von Produktkreisläufen
  • industrielle Symbiosen
  • Recycling in der chemischen Industrie
  • Praxisbeispiele

Glossar

Zentrale Begriffe rundum die klimaneutrale Industrie und innovative Zukunftstechnologien kurz erläutert.

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