Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft

Kurzbeschreibung

Die Strategie hält konkrete Maßnahmen fest, die zur Erreichung einer zukünftig stärker kreislauforientierten Kunststoffwirtschaft entscheidend sind. Die Strategie richtet sich an die Europäische Gemeinschaft. Insbesondere nationale und regionale Behörden, die Städte, die gesamte Kunststoffwertschöpfungskette und weitere InteressensträgerInnen sind aufgefordert, sich konkreten Maßnahmen zu verpflichten und sie umzusetzen.

Hintergrund

Kunststoffe sind wichtige und weitverbreitete Materialien. Die derzeitige Nutzung von Kunststoffen entspricht jedoch nicht dem kreislauforientierten Wirtschaften und schadet der Umwelt. Herausforderungen im Zusammenhang mit der Herstellung, dem Verbrauch und der Entsorgung von Kunststoffen können für die EU und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie allerdings zur Chance werden.

Zweck und Ziele

Die Strategie hat den Zweck eine Grundlage für die Umgestaltung der Kunststoffwirtschaft zu bilden.

Zentrale Ziele sind die Förderung einer Kreislaufwirtschaft im Kunststoffsektor, die Förderung von Innovationen in Europa sowie eine Minderung der schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt ausgehend von Kunststoffen.

Maßnahmen und Highlights

  • Verbesserte Gestaltung und Förderung von Innovationen, damit Kunststoffe und Kunststoffprodukte leichter recycelt werden können
  • Ausweitung und Verbesserung einer getrennten Sammlung von Kunststoffabfällen, um hochwertige Einsatzstoffe für die Recyclingbranche zu gewährleisten
  • Erweiterung und Modernisierung der Trenn- und Recyclingkapazitäten in der EU
  • Schaffung von rentablen Märkten für recycelte und erneuerbare Kunststoffe

COM(2018) 28 final

 

In Kraft seit 16. Januar 2018

Zuständige Behörde

Europäische Kommission