Deponierichtlinie

Kurzbeschreibung

Die Richtlinie über Abfalldeponien beinhaltet Kriterien und Normen für die Abfallbeseitigung auf Deponien.

Hintergrund

Die Deponierichtlinie wurde in erster Linie erlassen, um den Anforderungen an den Umgang mit Abfällen und deren Umweltauswirkungen in der (seit 2006 außer Kraft stehenden) Richtlinie 75/442/EWG über Abfälle gerecht zu werden. Sie wurde durch die Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG aufgehoben.

Zweck und Ziele

Die Richtlinie erfüllt den Zweck Anforderungen an den Umgang mit Abfällen und deren Umweltauswirkungen zu regulieren.

Ziel der Richtlinie ist eine schrittweise Einschränkung der Ablagerung von Abfällen auf Deponien, insbesondere von Abfällen, die sich zum Recycling oder anderen Formen der Verwertung eignen, sicherzustellen.

Maßnahmen und Highlights

Festlegung strenger betriebsbezogener und technischer Anforderungen in Bezug auf Abfalldeponien und Abfälle:

Maßnahmen, Verfahren und Leitlinien, mit denen während des gesamten Bestehens der Deponie negative Auswirkungen der Ablagerung von Abfällen auf die Umwelt (insbesondere die Verschmutzung von Oberflächenwasser, Grundwasser, Boden und Luft) und auf die globale Umwelt (einschließlich des Treibhauseffekts) sowie alle damit verbundenen Risiken für die menschliche Gesundheit so weit wie möglich vermieden oder vermindert werden.

Richtlinie 1999/31/EG

 

In Kraft seit 26. April 1999

Zuständige Behörde

Europäisches Parlament & Rat